Beschreibung
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
im vorletzten Heft fragten wir nach den Perspektiven der Musikschularbeit, und die Frage war immerhin brisant genug, um uns einen nennenswerten Abonnentenzuwachs im
Musikschulbereich einzutragen. Grund genug, die Debatte fortzuführen, die uns sicher noch eine Weile beschäftigen wird.
Dies gilt natürlich auch für die Frage nach den Kinder- und Jugendmuseen, zu denen Claudia Haas in Wien probiert und recherchiert hat. Ihr roter Faden durchs Labyrinth mag auch für hiesige Kindermuseumsplanerinnen die eine oder andere Orientierungsmarke enthalten: Die ‚unheimlichste Begegnung‘
an diesem „Ort für Kinder“ ist die mit Erwachsenen.
Seit dem Fall der Mauer gibt es nicht nur „neue“ Bundesländer, auch die kulturpädagogische Diskussion in der ExDDR hat zahlreiche neue Impulse erhalten. Daß nicht alle von ihnen wegweisend sind, mag nicht allein mit der Zählebigkeit des alten Alten, sondern ebensosehr mit der Wendigkeit des neuen Alten Zusammenhängen. Roland Meinet sondiert das Terrain: „Zwischen Dogma und Beliebigkeit“.
Erst eröffnet wird hier die Diskussion um das „ästhetische Projekt“. Anfang März widmete die Akademie Loccum ihm eine große, hoffnungsvoll überbelegte Tagung, deren Beiträge und Kommentare erst allmählich eintrudeln. Um Ihnen aber schon jetzt einen Vorgeschmack aufs Schwerpunktthema des nächsten Hefts zu geben, drucken wir die Polemik von Albrecht Göschei im Auszug: „Kulturpädagogik als Naturheilpraxis?“.
Ein Heft mit so vielen Themen muß sich keinen besonderen Heftschwerpunkt leisten – insofern stammt der Titel diesmal aus einem Bezirk, überden wir nur am Rande berichten: Projekt Zechen(t)raum (S. 23).
Zusätzliche Information
| Format | Digital (eBook) |
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